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Werkstattgespräch der CDU-Fraktion

15.02.2020
Werkstattgespräch der CDU-Fraktion

Am 05. Februar 2020 fand ein Werkstattgespräch zum Thema „Handwerk von Bürokratie entlasten“ im Düsseldorfer Landtag statt. Es diskutierten 130 Experten und Praktiker gemeinsam mit CDU-Landtagsabgeordneten.

Impulse für die Diskussionen gaben Eberhard Vielhaber, selbstständiger Handwerksmeister und Geschäftsführer der Bäckerei Vielhaber in Sundern, Andreas Ehlert, Präsident von Handwerk NRW, Jutta Kruft-Lohrengel, Vizepräsidentin der IHK NRW sowie Hans-Joachim Hering, Präsident des Unternehmerverband Handwerk NRW.

Aus dem Kreis Höxter angereist war auch der Landesinnungsmeister und Obermeister der Maler und Lackierer im Kreis Höxter, Alfred Gemmeke. Er beteiligte sich ebenfalls an der Diskussion. Er plädierte für die Stärkung der dualen Ausbildung. Seine Forderung war vor allem, dass die dezentralen Berufsschulklassen erhalten bleiben sollen sowie dass die Größe der Berufsschulklassen verändert werden soll. Wie in den Nachbarländern bereits jetzt üblich, forderte er, dass die Mindestanzahl in den Berufsschulklassen abgesenkt werden soll. 

Ein Fazit für den Abend zieht Matthias Goeken, Beauftragter der CDU-Fraktion für das Handwerk und direkter Landtagsabgeordnete für den Kreis Höxter: „Der Mittelstand und das Handwerk sind das Rückgrat der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Politik sollte Ihnen dabei möglichst breite Handlungsfelder eröffnen und mehr Grundvertrauen gegenüber unternehmerischen Handeln zeigen. Unser Werkstattgespräch hat gezeigt: Der Bürokratieabbau in Nordrhein-Westfalen muss weiterhin das Ziel sein. Die von der NRW-Koalition auf den Weg gebrachten Entfesselungspakete haben dahingehend Schwung in die Wirtschaft gebracht. Da waren sich alle Teilnehmer einig. Darauf werden wir uns aber nicht ausruhen. Handwerksmeister haben ihr Handwerk gelernt, weil sie ihren Beruf lieben und ihn gut ausüben wollen und nicht, weil sie Formulare und Statistiken ausfüllen möchten. Jede Regelung muss auf den Prüfstand gestellt und auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft werden.  Das Handwerk ist wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Leistungsträger.

 

Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die Zukunft des Handwerks zu gestalten. Das müssen wir nicht nur in Nordrhein-Westfalen machen, sondern auch entsprechende Signale nach Berlin und Brüssel senden.“

© März 2020 Maler- und Lackiererinnungen OWL

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