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Ladungssicherung rettet Leben: Workshop der Maler- und Lackierer- Innung Höxter-Warburg sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

01.03.2014
Ladungssicherung rettet Leben

In jedem seriösen Handwerksunternehmen wird Sicherheit besonders groß geschrieben. Vor allem die Bau- und Ausbaubetriebe müssen einen ganzen Katalog an Vorschriften beachten, um sich selbst, ihre Mitarbeiter und die Bevölkerung vor Sach- und Personenschäden zu bewahren. 

Die Vielzahl der Präventionsmaßnahmen kann zwar gerade bei Termindruck auch schon einmal ein lästiges Übel sein, wird aber dennoch von den Handwerksbetrieben sehr ernst genommen. „Ob Absturzsicherung, sachgerechter Aufbau von Gerüsten, sicherer Transport von großen Bauteilen und Gefahrgütern oder der korrekte Umgang mit Baumaschinen – die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften sind für die Mitgliedsbetriebe im Kreis Höxter in der Regel eine Selbstverständlichkeit“, weiß Holger Benninghoff, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg. Denn nicht zuletzt möchte sich keiner von ihnen mit dem Ernstfall auseinandersetzen müssen, der eventuell sogar Menschenleben kosten kann.

Doch manche Gefahrenquelle wird selbst vom geschulten Handwerker nicht gleich erkannt: Viele Arbeitsunfälle passieren beim Transportieren oder Fahren mit Pkw oder Kleintransportern. Neben der Fahrsicherheit spielt auch hier die Ladungssicherung eine bedeutende Rolle. Bei einem Frontalaufprall mit 50 km/h können unzureichend gesicherte Werkzeuge oder Materialien zu lebensgefährlichen Geschossen werden, denn selbst Kleinteile entwickeln dabei das 50fache ihres Gewichtes. Daher sind auch hier Richtlinien und Vorschriften einzuhalten. 

Alfred Gemmeke, Obermeister der Maler- und ­Lackierer Innung Höxter-Warburg hat deshalb für seine Innungskollegen einen Workshop mit der Präventionsabteilung der Berufsgenossenschaft Bau organisiert. „Mir ist es wichtig, nicht nur in der Theorie über mögliche Gefahrenquellen belehrt zu werden“, betont Obermeister Gemmeke. „Viel effektiver und vor allem einprägsamer wirken solche Seminare, wenn wir die verschiedensten Situationen am praktischen Beispiel erörtern“, so Gemmeke weiter. Michael Amstutz aus Brakel, der selbst Mitglied der hiesigen Maler-Innung ist, hat dafür Fahrzeuge und Material zur Verfügung gestellt, um möglichst realistische Alltagssituationen zu simulieren. Die Teilnehmer diskutierten ausführlich unterschiedliche Problemstellungen und informierten sich über Beladungstechniken, ­Sicherungsprodukte und das fachgerechte Befestigen der verschiedensten Materialien. 

Das Fazit von Obermeister Alfred Gemmeke war: „Gut gesicherte Ladung bewahrt uns vor unnötigen Materialschäden, erhöht die Sicherheit des Handwerkers und schützt vor gravierenden Unfällen, die durch falsche Belastung des Fahrzeugs verursacht werden können. Mit wenigen Handgriffen tragen wir so zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei und verringern aktiv das Unfallrisiko.“

© Juni 2024 Maler- und Lackiererinnungen OWL

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